Eine etwas steife Haltung seit meiner Kindheit mit vielen Verspannungen führte zu vielen Besuchen bei Orthopäden, Krankengymnasten und Fitnessstudios bis in meine 30er Jahre. Doch die Verspannungen wurden selten besser, sondern eher verstärkt.
Die Selbständigkeit und die Arbeit in Kollektiven zog mich in der ersten Phase meines Lebens sehr an und ich fühlte mich in vielen Arbeitsbereichen zuhause, bis ich mich nach meiner ganz eigenen Berufung sehnte.
So führte mich mein Weg Anfang des Jahrhunderts in Berlin an einen Flyer, der nur ein paar Worte enthielt: Lassen und Flow ist das, was ich bis heute erinnere.
In meiner ersten Stunde in Alexandertechnik spürte ich den Anfang eines neuen Lebens in mehr Leichtigkeit, tief berührt von der feinen achtsamen Haltung meines ersten Lehrers.
Die darauffolgende intensive 3-jährige Ausbildungszeit in Alexandertechnik, war für mich wie eine Neugeburt – mit vielen Geburtswehen. Sie half mir dabei, allen alten Ballast loszulassen und in einer neuen Intimität und Leichtigkeit im Körper zuhause zu sein – bis hin zum Ankommen im Hier und Jetzt , in meiner Essenz und einer sehr großen Dankbarkeit und Liebe.
Inspiriert in meiner Praxis durch meinen ersten Lehrer gab mir der Buddhismus während der Ausbildungszeit einen Rahmen und Leitfaden, in dem ich das, was ich durch die Arbeit erlebte, im Wesentlichen verstehen konnte – die Verbundenheit & Verwandtschaft allen Seins.
Meine tägliche Praxis, in allem das Wesen-tliche zu sehen, half mir dabei und führte mich auch zu meiner ersten Erfahrung des Göttlichen.
Weiter tief inspiriert haben mich neben Siddharta in dieser Zeit Thich Nhat Than, Safi Nidiaye, Osho und Weitere. Sehr verbunden fühle ich mich auch mit Annette Kaiser.
Seit dieser Zeit bin ich in der Anbindung an das Göttliche und Große, das uns als Menschen ausmacht und an die Erde, die Natur in einer innigen Verbindung in einem unmittelbaren Bewusstsein, das uns allen zur Verfügung steht, wenn wir den innersten Wunsch und unsere Aufmerksamkeit darauf richten.
Nach einem Ortswechsel 2012 quer durch Deutschland durch die Krankheit und den Tod meines Vaters – führte mich mein Weg weiter durch tiefer und tieferes Verstehen und Liebe unseres ursprünglichen Bewusstseins , wach und forschend wie wir als Menschen die ursprüngliche Verbundenheit & Einheit in dieser Zeit erfahren, leben und darin gesunden können – und Mutter Erde mit uns.
Parallel entwickelte ich – durch meine Liebe immer mit der Frage präsent, wie kann ich ALLEN Menschen mit meiner Arbeit am Besten dienen – eine ganzheitliche Wegbegleitung auf allen Ebenen, Menschen in ihre Ganzwerdung zu begleiten.
So habe ich erkannt, dass der größte Ballast, den Menschen mit sich herumtragen, aus Unwissenheit, Unerfahrenheit oder aus Unachtsamkeit entstanden ist – und der Angst vor etwas was sie nicht verstehen können. Der Schmerz, der aus der Trennung von der Quelle entstanden ist. Verstehen ist Liebe.
Eine unserer größten Ängste als Menschen, die den meisten Ängsten zugrunde liegt, ist es, nicht unserer Liebe und Schönheit gemäß handeln zu können.
Aus diesen Erkenntnissen reifte in mir auch das Erkennen eines Gesundungsprozesses des Menschen:
Angefangen mit der Übernahme der Selbstverantwortung und der eigenen Ausrichtung, durch das Erkennen der Unschuld in Liebe & Verbundenheit, durch das Ehren der Schönheit und das Handeln den Schmerz gehen lassen – Etwas, was mich sehr mit Joanna Macy verbunden hat.
Die Zeiträume, die durch Corona entstanden sind, nutzte ich für Schritte, Visionen für ein gemeinschaftliches Leben im Einklang mit Mutter Erde umzusetzen, was mich umso tiefer wieder meinen Ruf nach ganzem Focus auf meine Arbeit und Berufung spüren ließ.
Dankbarkeit begleitet mich in Vielem, für `Alltägliches`, Begegnungen, für die Natur, für einfache Dinge wie Sonnenstrahlen auf der Haut und fließendes Wasser in den Händen, ein knackiger frischer Apfel, die Schönheit der Natur.
Dankbarkeit für diesen gegenwärtigen Moment, der in jedem Augenblick neu entsteht. Meine wunderbare Freundin auf vier Pfoten, eine Katze, teilt mein Zuhause mit mir.
1972 geboren in Müllheim im Markgräflerland
2008 – 2011 Ausbildung in Alexandertechnik in Berlin bei Dan Armon
2013 – 2021 Zu Beginn stundenweise Arbeit als Gastlehrerin im Zayt in Freiburg i.Br. und folgender eigener Weg in Einzelarbeit und Begleitung in Alexandertechnik.
2022 – 2025 Projektarbeitsphase mit gemeinschaftlichen Entwürfen für ein Leben im Einklang mit Mutter Erde
Sommer 2026 Eröffnung des Quellraums im Heilort Badenweiler im Markgräflerland, ein Raum für Gruppen – und Einzelbegleitung im bewussten Menschsein.
Meine Arbeit ist in den letzten Jahren innerlich so weit gereift dass ich nun sehr dankbar bin, verschiedene Räume hier anbieten zu können – und zusätzlich auch Urlaubsangebote in Verbindung mit der wunderschönen Umgebung des Ortes. Von Herzen Willkommen !
… lade ich dich herzlich ein, meine verschiedenen Räume und Möglichkeiten der Begleitung kennenzulernen: